IoT auf Basis von LoRaWANTM – Prozessoptimierung im Smart Grid

Das Bereitstellen von Versorgungsinfrastruktur ist Kerngeschäft von Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen. Digitale Funknetze für das Internet der Dinge („IoT“) unterstützen die Digitalisierung dieser bestehenden Infrastruktur und eröffnen gänzlich neue Geschäftsmodelle.

 

„Mit LoRaWAN binden wir unsere Kommunen aktiv in die SmartCity-Entwicklung ein und schaffen darüber hinaus netzdienliche Anwendungen im Kerngeschäft.“Markus KittlMitglied der GeschäftsführungThüga Energienetze GmbH

Von der Kaffeemaschine über die Straßenbeleuchtung bis hin zur Technik im Trafohäuschen: Heute sind weltweit schon über 27 Milliarden Geräte vernetzt, 2030 sollen es bereits 125 Milliarden sein. Um das zu ermöglichen braucht es ein kostengünstiges, energiesparendes und reichweitenstarkes Funknetz: LoRaWANTM (Long Range Wide Area Network) stellt die ideale Kommunikationsstruktur dar, über die möglichst viele Geräte und Sensoren in das Internet der Dinge (IoT) eingebunden werden.

Dabei gleicht das System die Schwächen herkömmlicher Funkstandards aus: Es bietet hohe Reichweiten und selbst die Durchdringung bis tief in Keller oder Schächte, hohe Energieeffizienz für den autarken Betrieb von IoT-Geräten über viele Jahre und eine hohe Kosteneffizienz, die selbst Nischenanwendungen wirtschaftlich attraktiv macht.

Optimierung durch verteilte Sensorik

Für Stadtwerke und Energieversorger bietet IoT auf Basis von LoRaWANTM damit zwei große Chancen: Es ermöglicht einerseits die Digitalisierung vorhandener Infrastrukturen und Geschäftsmodelle von Versorgern. Andererseits bildet es auch die Basis für komplett neue Angebote.

So können heutige Prozesse, die teilweise noch durch manuelles Ablesen erfolgen, in Bezug auf Zeit- Kostenersparnis durch LoRaWANTM deutlich optimiert werden.

Mehrwert durch Funküberwachung

Für Netzbetreiber wird mit LoRaWANTM zum Beispiel die Überwachung von Trafostationen oder des Wassernetzes zum Kinderspiel. Durch sensorgesteuerten Fernüberwachung wird der aktuelle Zustand bequem und automatisch per LoRaWANTM-Netz übertragen – etwa von Kurzschlussanzeigern, Türkontaktsensoren, Drücken, Leckagen, Pegel- oder Zählerständen. So können künftige Ausfälle oder Störungen schneller erkennt und behoben werden – bei gleichzeitiger Kostensenkung.

Starker Partner für Netzbetreiber

Die Thüga SmartService unterstützt ihre Partnerunternehmen vollumfänglich auf dem Weg zum digitalen Versorger: In einer Pilotierungsphase werden der Proof-of-Concept vor Ort erbracht und gemeinsam und mit weiteren Stakeholdern, etwa aus dem kommunalen Bereich, interessante IoT-Lösungen erarbeitet. Im zweiten Schritt wird eine bedarfsorientierte Funknetzplanung vorgenommen und ein Konzept zum Aufbau der IoT-Infrastruktur erarbeitet. Gemeinsam erfolgt dann der Aufbau des Netzes und die Anbindung an das IoT-Netzwerk der SmartService, bevor das IoT-Funknetz schließlich in den produktiven Betrieb übergeht. Auf dieser Basis erfolgt dann die Umsetzung von flexiblen und maßgeschneiderten IoT-Dienstleistungen – zur Anwendung durch den Versorger selbst und als attraktives Angebot für Kunden und Stakeholder.

Das Angebot der Thüga SmartService ermöglicht Stadtwerken damit die schnelle Besetzung eines echten und greifbaren Innovationsthemas mit hohem Wertschöpfungs- und Effizienzpotenzial vor Ort.