Staatsminister Herrmann besucht Thüga SmartService GmbH

Naila, den 28.08.2018 – Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten, Dr. Florian Herrmann, hat sich gemeinsam mit MdL Alexander König und dem Oberbürgermeister von Hof, Dr. Harald Fichtner, bei einem Besuch der Thüga SmartService GmbH (SmartService) über Digitalisierung „made in Frankenwald“ informiert und zeigte sich beeindruckt.

Einleitend erläuterten Peter Hornfischer und Franz Schulte, die Geschäftsführer von SmartService, die Strategie des Unternehmens: „Wir verbinden unser Wissen über die Anforderungen von regionalen Energieversorgungsunternehmen mit der Kompetenz für digitale Lösungen. Dabei liegt unser Fokus auf den Themen Telekommunikationsinfrastruktur und den Hintergrundprozessen in der Energiewirtschaft.“

Als regional verwurzelter Anbieter beschäftigt sich SmartService mit der Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur, denn diese ist von großer Bedeutung für gleichwertige Lebensbedingungen in den Städten und im ländlichen Raum. Der Ausbau des Breitbandnetzes ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region um Hof. Staatsminister Herrmann nahm interessiert die Herausforderungen des Netzausbaus in ländlichen Regionen auf, zeigte Verständnis für Probleme und betonte: „Der Anschluss an das Breitbandnetz ist so wichtig wie Strom und Wasser.“

Die Geschäftsleitung von Thüga SmartService GmbH informiert den Staatsminister über das Glasfasernetz. Auf dem Foto (von links) Alexander König, Dr. Alexander Haßdenteufel, Franz Schulte, Peter Hornfischer und Staatsminister Dr. Florian Herrmann.

Dr. Alexander Haßdenteufel, Bereichsleiter Digitale Infrastruktur, stellte neue Entwicklungs- und Forschungsprojekte der urbanen Zukunft vor. „Auf Basis der LoRaWAN Funktechnologie entwickeln wir gerade mehrere Anwendungen im Bereich SmartCity.“ Dabei geht es um intelligente Steuerung und Überwachung durch viele, autark funktionierende Sensoren. So helfen Sensoren in den Straßen bei der Parkplatzsuche und informieren über Warteschlangen. Die Füllstandsmessung von Mülltonnen ermöglicht eine effizientere Tourenplanung bei der Abholung, da die Mülltonne nur noch dann angefahren wird, wenn sie auch voll ist. „Städte und Gemeinden müssen Ressourcen sparen, um effizient arbeiten zu können und die Umweltbelastungen auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei helfen unsere IoT-Applikationen.“

Der Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Alexander König nahmen zahlreiche Impulse mit nach München. „Von Naila geht eine enorme Innovationskraft aus. Der Besuch des Staatskanzleichefs bei SmartService verdeutlicht die Bedeutung unseres Unternehmens im Bereich Digitalisierung“, dankte Hornfischer dem Staatsminister für seinen Besuch.