Kurzportrait

 

Kurzportrait

Woher wir kommen

Die Thüga SmartService GmbH ist zum 1.1.2017 aus der Zusammenführung der Thüga MeteringService GmbH und der Thüga Energieeffizienz GmbH entstanden. Die beiden Vorgängergesellschaften haben jeweils eine erfolgreiche Geschichte:

Der Ursprung der Thüga MeteringService liegt im Jahr 1996 in den Vorwehen der Liberalisierung des Strommarktes. Um für die Thüga AG in München die Standardlastprofile für Haushalts- und Gewerbekunden der TU Cottbus zu plausibilisieren, werden die Sonderkunden und weitere besondere Kunden der damaligen Stromversorgung Frankenwald mit kontinuierlichen Messungen ausgestattet. Im Abgleich mit der Strombezugsmessung ergibt sich ein sogenannter Restlastgang. Dieser sollte der Summe der Standardlastprofilkunden entsprechen – aber es ergeben sich systematische Abweichungen – die Wissenschaftler hatten die Sommer-/Winterzeit-Umstellung nicht berücksichtigt! Für Peter Hornfischer und sein Team ergibt sich jedoch aus dem Projekt der Bedarf einer erweiterten IT-Unterstützung  im Bereich des Messwesens:  Die erforderlichen Daten der Zähler auszulesen ist kein großes Problem, die Herausforderung liegt in den Lücken der Übertragung und der Plausibilisierung der Daten. Es gibt keine Software am Markt die diese Aufgabe löst.  Das Team nutzt die Chance und beginnt mit der Entwicklung eigener Softwareanwendungen zur Umsetzung der ersten Verbändevereinbarungen im Strom. Um die ständigen Veränderungen berücksichtigen zu können, wird schon von Beginn an auf einer Serverlösung gesetzt – heute als Software as a Service  oder Cloudlösung bezeichnet. Auch das Interesse von Unternehmen in der Thüga-Gruppe ist groß und nach vielen Entwicklungstagen und -Nächten ist es im Jahr 2000 soweit. Die Version 1.0 des MSC ist fertig und als die Zählerfernauslesungs- und Energiedatenmanagment-Software vorgestellt wird, geben bereits 17 Thüga Unternehmen ein Kommitment zur Nutzung ab. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt die Thüga MeteringService in Naila für ihre Kunden eine Vorreiterrolle für die Digitalisierung. Sukzessive werden die IT-Anwendungen für Stadtwerke u.a. um die Marktkommunikation erweitert. Sehr früh spielt auch das Thema Smartmetering eine große Rolle und so wird der Nukleus über erfolgreiche Pilotprojekte mit Partnerunternehmen gesetzt, um für die Thüga-Gruppe eine eigene Smart-Meter-Gatewayadministration zu entwickeln. Eine zweite Säule des Thüga MeteringService ist schon seit 2010 mit dem Einstieg in die Breitbandversorgung die digitale Infrastruktur. Auch hier werden Erfahrungen mit dem eigenen Breitband-Netz-Aufbau und Betrieb in den Landkreisen Hof und Kronach als Dienstleistungsmodell für Stadtwerke weiterentwickelt und nach wenigen Jahren von über 25 Unternehmen genutzt.

In München unterstützt die Thüga Erdgasservice GmbH bereits seit 1986 Energieversorger beim Vertrieb in der Gaserschließung. Die steigende Nachfrage nach Energieeffizienz-Lösungen als zweite Säule der Energiewende führen im Jahr 2011 zur Umbenennung der Gesellschaft in Thüga Energieeffizienz GmbH. Unter der Leitung von Franz Schulte werden Themen wie dezentrale Energieerzeugung und Fördermittelberatung, sukzessive um Themen des Energiemanagement erweitert. Mit seinem Team von Experten gelingt es ihm diese beratungsintensive Herausforderung für immer mehr Stadtwerke zu lösen. Die Synergie der Thüga-Gruppe greift und die positive Resonanz steigt stetig. Im ersten Jahr nutzen bereits 20 Partnerunternehmen die Dienstleistungen und nach wenigen Jahren wird die Unterstützung von einem Großteil der Thüga-Unternehmen in Anspruch genommen.

Franz Schulte erkennt frühzeitig den hohen Bedarf an IT-Know-how auch für den eigenen Bereich und bei einem Treffen mit Peter Hornfischer sind sich die beiden einig: Die intelligenten Messsysteme (SmartMeter) werden den Kreis zur Energieeffizienz schließen. Denn durch sie kann der Endverbraucher automatisiert Transparenz über seine Verbrauchsdaten erhalten – eine große Chance für neue, intelligente Anwendungen und Geschäftsmodelle für Energieversorger. Die Zusammenführung der beiden Gesellschaften in der Thüga SmartService GmbH am 1. Januar 2017 ist somit die logische Antwort auf die Entwicklungen des Energiemarktes.