WETTBEWERBLICHER MESSSTELLENBETRIEB: NEUE MARKTCHANCEN

Der Wettbewerb um den Kunden wird intensiver. Zukünftig werden wettbewerblich agierende Messstellenbetreiber verstärkt in den Markt eindringen und die Chancen zur Kundenbindung über intelligente Messsysteme (iMSys) nutzen. Denn durch das Messstellenbetriebsgesetz ist die Rolle des wettbewerblichen Messstellenbetreibers (wMSB) deutlich gestärkt worden. Unklar ist bislang jedoch, wie diese neue Rolle konkret ausgefüllt und im Markt umgesetzt werden soll. SmartService bietet Energieversorgungsunternehmen (EVU) und Messstellenbetreibern nun ein Angebot für neue Geschäftsmodelle und Konzepte an.

Die Thüga SmartService GmbH sieht große Chancen für die Kundenbindung sowie auch Neukunden-Gewinnung durch das Angebot von attraktiven Zusatzleistungen durch einen wMSB. „Besonders durch den kombinierten Strom- und Messdienstleistungsvertrag bleibt dem Kunden die bisher bekannte Welt mit EINEM Ansprechpartner erhalten – und das bei deutlich werthaltiger Dienstleistung. Der Endkunde erhält permanent einen aktuellen Überblick über Energieverbrauch und –kosten. Das bringt Sicherheit und Vertrauen und ermöglicht so zielgerichtet neue Kundenpotenziale zu erschließen.“ erklärt Franz Schulte, Geschäftsführer.

SmartService bietet umfassende, strategisch ausgerichtete Lösungen, damit die Partnerunternehmen sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren können. Das Angebot umfasst auf Wunsch die komplette Unterstützung, von der Logistik über den bundesweiten Einbau bis hin zur kompletten Smart Meter Gateway Administration. Der größte Vorteil für EVU liegt darin, dass für sie keine eigene, aufwendige Zertifizierung ihrer Prozesse erforderlich ist, da diese durch die vollumfängliche BSI-Zertifizierung von SmartService abgedeckt ist. Zusätzlich werden Plattformen und IT-Lösungen zur Verfügung gestellt, welche die Prozesse optimal strukturieren.

Angereichert werden die Dienstleistungspakete zum wMSB durch Zusatz- und Mehrwertangebote, insbesondere für die Wohnungswirtschaft. Messstellenbetreiber, die auf SmartService-Lösungen setzen, können z.B. Visualisierungslösungen, MIETERSTROM-Modelle oder Submetering anbieten und dadurch Zusatzgeschäft generieren.

Der Abruf der für den Kunden so wichtigen Visualisierung der Verbrauchsdaten erfolgt durch die Visualisierungslösung von SmartService. Diese bietet dem EVU die Möglichkeit der direkten Einbindung in den eigenen Webauftritt. Darauf aufbauend gestattet der transparenter werdende Verbrauch des Kunden neue Ansatzpunkte für Dienstleistungen und Erhöhung der Wertschöpfungstiefe.

Visualisierung und Mehrwertleistungen sind im Hinblick auf die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes jedoch nur mit intelligenten Messsystemen möglich, die gegenwärtig noch in der Entwicklung sind. SmartService sieht beim derzeitigen Stand der Technik sowie bei den erforderlichen neuen Prozessen und Schnittstellen zu den etablierten Abläufen der Energiewirtschaft besondere Herausforderungen. Die Zertifizierung der Smart Meter Gateways steht nun schon seit mehreren Monaten aus. Auch die Interkompatibilität von Geräten unterschiedlicher Hersteller ist aktuell noch nicht auf dem Stand, den der Gesetzgeber sich wünscht. Zudem müssen Schnittstellen zu den bestehenden Verbrauchsabrechnungssystemen geschaffen werden. SmartService als IT-Dienstleister bietet auch bei diesen Herausforderungen Unterstützungslösungen an. Die Kunden von SmartService können daher auf die Erfahrung und die Expertise in der Technikbewertung und gleichzeitig in den Marktkommunikationsprozessen zurückgreifen.

Auf dem SmartService-Kundentreffen am 18./19. September in Hof können interessierte EVU sich im persönlichen Gespräch über die Kooperationsmöglichkeiten informieren. Begleitend dazu bietet SmartService Webinare an, in denen über die konkreten Kooperationsmöglichkeiten informiert wird.

Die SmartService Dienstleistungen umfassen den gesamten Lebenszyklus eines iMSys.